Schadstoffe

Schadstoffsanierung nach TRGS 519 und 521

Asbest, künstliche Mineralfasern und Schimmel fachgerecht entfernt — mit Unterdruckhaltung, Sachkundenachweis und lückenloser Dokumentation.

  • Sachkunde TRGS 519
  • Sachkunde TRGS 521
  • Unterdruckhaltung
  • Nachweise lückenlos

Verdacht abklären

Baujahr, Bauteil und Fläche genügen für eine erste Einschätzung.

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oder
0176 569 26 733

Besichtigung und Angebot sind kostenlos.

Auf einen Blick

Schadstoffsanierung in Hamburg — die Eckdaten

  • Leistung: Asbestsanierung, KMF- und Mineralwollsanierung, Rückbau schadstoffbelasteter Bauteile, Entsorgung mit Nachweis.
  • Einsatzgebiet: Hamburg, Lübeck, Lüneburg, Pinneberg, Wedel, Segeberg, Ratzeburg, Mölln, Lauenburg, Trittau.
  • Am Markt seit: 1986.
  • Sachkunde: TRGS 519 (Asbest) und TRGS 521 (künstliche Mineralfasern).
  • Technik: Schwarzbereich mit Unterdruckhaltung bis 80.000 m³/h, Arbeiten in Höhe per Industrieklettern.
  • Auftraggeber unter anderem: Deutsche Bahn, Lufthansa Technik, Hamburger Hochbahn, Hamburg Port Authority, Ed. Züblin, SBH Schulbau, TEREG, Kernkraftwerk Brunsbüttel.
  • Bewertung: 5,0 von 5 aus 33 Google-Bewertungen.
  • Angebot: Festpreis nach Besichtigung, keine Abrechnung nach Aufwand.
5,0
33 Rezensionen bei Google

„Ich hatte das Vergnügen, mit Christian Nowak zusammenzuarbeiten, als es um die Schadstoffsanierung eines älteren Gebäudes ging. Seine Expertise war beeindruckend. … Ich fühlte mich stets gut informiert und betreut. Klare Empfehlung!“

M. Sar.Schadstoffsanierung eines älteren Gebäudes

„Die Schimmelsanierung wurde bei uns äußerst gründlich durchgeführt. Vor allem fand ich es gut, dass sich Herr Nowak viel Zeit genommen hat, um die Ursachen ausführlich zu erklären. … Das gesamte Team arbeitete sehr professionell und hinterließ alles sauber und ordentlich.“

Karl VoglerSchimmelsanierung

Auftraggeber unter anderem: Deutsche Bahn · Lufthansa Technik · Hamburger Hochbahn · Hamburg Port Authority · Kernkraftwerk Brunsbüttel

Kostenlose Besichtigung · Festpreisangebot · Rückruf am selben Werktag, wenn Ihre Anfrage bis 16 Uhr eingeht.

Asbest nach TRGS 519

Sachkunde nach TRGS 519: Platten, Kleber, Spachtelmassen, Brandschutzverkleidungen, Rohrdämmungen.

Mineralfasern nach TRGS 521

Alte Dämmungen in Dach, Decke und Installationsschächten — ausgebaut nach TRGS 521.

Unterdruck bis 80.000 m³/h

Bei Faserfreisetzung entsteht ein Schwarzbereich, der unter Unterdruck gehalten wird.

Industrieklettern möglich

Wo kein Gerüst hinkommt, arbeiten wir seilunterstützt — wie im Kernkraftwerk Brunsbüttel.

Erst wissen, was drin ist — dann anfassen

Gebäude aus den Jahren zwischen 1960 und 1993 enthalten fast immer etwas, das nicht einfach in den Container darf: Asbest in Klebern, Platten, Putzen und Dichtungen, künstliche Mineralfasern in Dämmungen, PAK in alten Parkettklebern. Wer das ohne Sachkunde ausbaut, verteilt Fasern im ganzen Gebäude — und haftet dafür.

Wir arbeiten mit der Sachkunde nach TRGS 519 (Asbest) und TRGS 521 (künstliche Mineralfasern), melden die Arbeiten an und dokumentieren jeden Schritt.

Was wir sanieren

  • Asbestsanierung — Faserzementplatten, Bodenbeläge und Kleber, Spachtelmassen, Brandschutzverkleidungen, Rohrleitungsdämmungen
  • Künstliche Mineralfasern — alte Dämmungen in Dach, Decke und Installationsschächten
  • Schimmelsanierung — Ursache finden, befallene Schichten entfernen, trocknen, wieder aufbauen
  • Entkernung mit Schadstoffanteil — in einem Zug mit dem Rückbau

Schwarzbereich, Unterdruck, Messung

Bei Arbeiten mit Faserfreisetzung wird ein Schwarzbereich eingerichtet und unter Unterdruck gehalten, damit keine Faser nach außen gelangt. Für große Volumina setzen wir Anlagen mit einer Leistung von bis zu 80.000 m³ pro Stunde ein. Wo Gerüste nicht hinkommen, arbeiten unsere Leute als Industriekletterer.

Referenzen, die zeigen, was geht

Zu den Projekten gehören die Schadstoffsanierung im Kernkraftwerk Brunsbüttel — Asbestsanierung nach TRGS 519 mit Industriekletterern und Unterdruckhaltung — sowie Arbeiten im alten Elbtunnel unter Denkmalschutz.

Was Sie am Ende bekommen

  • Sanierungsplan und Anzeige bei der zuständigen Behörde
  • Entsorgungsnachweise für jedes abgefahrene Material
  • Freimessung und Freigabe, bevor der Bereich wieder genutzt wird

Einsatzgebiet

Schadstoffsanierung in Hamburg und Norddeutschland

Wir kommen aus Jesteburg und arbeiten in zehn Einzugsgebieten.

Aus der Praxis

Sanierungen unter Schutzmaßnahmen

Industriekletterer bei der Asbestsanierung im Kernkraftwerk Brunsbüttel
Arbeiten im Schutzanzug bei der Schadstoffsanierung
Ausbau belasteter Bauteile im Schwarzbereich
Rückbauarbeiten im Kernkraftwerk Brunsbüttel
Arbeiten im abgeschotteten Bereich im Kernkraftwerk Brunsbüttel
Demontagearbeiten im Kernkraftwerk Brunsbüttel

Ablauf

So läuft eine Schadstoffsanierung bei uns ab

  1. Verdacht melden. Baujahr, Bauteil und ungefähre Fläche genügen für eine erste Einschätzung. Meist geht es um Bodenbeläge und Fliesenkleber aus den Jahren 1960 bis 1990, um Dach- und Fassadenplatten, um Rohrisolierungen oder um Mineralwolle in Dach und Zwischendecke.
  2. Besichtigung und Probe. Wir sehen uns das Bauteil vor Ort an. Steht der Befund nicht fest, wird eine Probe genommen und im Labor untersucht. Erst danach ist klar, ob es sich um fest gebundenen Asbest, um schwach gebundenen Asbest, um künstliche Mineralfasern oder um etwas ganz anderes handelt.
  3. Befund und Festpreisangebot. Sie bekommen schriftlich, was gefunden wurde, welches Verfahren nötig ist und was es kostet — als Festpreis, nicht als Schätzung, die später nachgerechnet wird.
  4. Anmeldung und Vorbereitung. Arbeiten an Asbest sind vor Beginn bei der zuständigen Behörde anzuzeigen. Diese Anmeldung übernehmen wir, ebenso die Abstimmung mit Hausverwaltung, Mietern oder Bauleitung.
  5. Schwarzbereich und Unterdruck. Der Arbeitsbereich wird staubdicht abgeschottet und unter Unterdruck gesetzt, damit keine Fasern nach außen gelangen. Zutritt nur über Personen- und Materialschleuse, Arbeiten im Vollschutz.
  6. Ausbau und Entsorgung. Das belastete Material wird ausgebaut, unmittelbar staubdicht verpackt und über einen zugelassenen Weg entsorgt.
  7. Freimessung und Nachweise. Der Bereich wird freigemessen und erst danach freigegeben. Sie erhalten die Entsorgungsnachweise und die Dokumentation der Arbeiten — die Unterlagen, die Behörde, Käufer oder Versicherung sehen wollen.

Kosten

Was eine Schadstoffsanierung kostet — und wovon es abhängt

Eine belastbare Zahl gibt es erst nach der Besichtigung. Wer sie am Telefon nennt, ohne das Bauteil gesehen zu haben, rät. Was den Preis bestimmt, lässt sich aber vorab sagen — und Sie können danach selbst einschätzen, in welche Richtung Ihr Fall geht.

  • Was gefunden wurde. Fest gebundener Asbest, etwa in Faserzementplatten, ist mit deutlich geringerem Aufwand zu entfernen als schwach gebundener Asbest in Spritzputz, Leichtbauplatten oder Kleber. Mineralfasern nach TRGS 521 liegen dazwischen.
  • Menge und Fläche. Acht Fensterbänke sind ein anderer Vorgang als 400 Quadratmeter Bodenbelag. Der Aufbau des Schwarzbereichs fällt bei kleinen Mengen stärker ins Gewicht als bei großen.
  • Wie gut man herankommt. Erdgeschoss mit Zufahrt, fünfter Stock ohne Aufzug oder Fassade in zwanzig Metern Höhe sind drei verschiedene Preise.
  • Ob ein Schwarzbereich nötig ist. Abschottung, Unterdruckhaltung, Schleusen und Freimessung sind der aufwendigste Teil einer Sanierung — und nicht bei jedem Befund erforderlich.
  • Entsorgungsweg und Menge. Belastetes Material geht über einen zugelassenen Weg und wird nach Gewicht abgerechnet.
  • Termin und Bauablauf. Arbeiten außerhalb der Betriebszeiten, im bewohnten Objekt oder in einem festen Bauzeitenplan kosten mehr als ein leerstehendes Objekt ohne Zeitdruck.

Wie der Preis bei uns zustande kommt: Besichtigung, bei Bedarf Probe und Laborbefund, dann ein Festpreis. Darin enthalten sind die Anmeldung, die Schutzmaßnahmen, der Ausbau, die Entsorgung und die Nachweise. Was nicht enthalten ist, steht im Angebot — nicht in der Schlussrechnung.

Offen gesagt

Womit Sie rechnen müssen

  • Vorlauf. Zwischen Auftrag und erstem Arbeitstag liegt die Anmeldung bei der Behörde. Das ist kein Papierkram, den man überspringen kann.
  • Der Bereich ist während der Arbeiten gesperrt. Bei einer Wohnung heißt das je nach Umfang, dass sie in dieser Zeit nicht genutzt werden kann.
  • Mieter und Nachbarn wollen informiert sein. Wir stellen die Unterlagen, die Sie dafür brauchen.
  • Wird während der Arbeiten weiteres belastetes Material gefunden, wird gestoppt, beprobt und ein Nachtrag besprochen — nicht stillschweigend weitergearbeitet.
  • Die Nachweise kommen am Ende. Freimessung und Entsorgungsnachweis entstehen mit der Arbeit, nicht vorher.

Häufige Fragen

Was Bauherren und Eigentümer uns am häufigsten fragen

Woran erkenne ich, ob etwas Asbest enthält?

Mit bloßem Auge gar nicht. Der Verdacht kommt aus dem Baujahr und dem Bauteil: Bodenbeläge, Fliesenkleber, Dach- und Fassadenplatten, Rohrisolierungen und Brandschutzverkleidungen aus der Zeit bis 1993. Sicherheit gibt nur eine Probe im Labor.

Darf ich das selbst entfernen?

Bei Arbeiten an Asbest ist die Sachkunde nach TRGS 519 vorgeschrieben. Wer ohne sie arbeitet, gefährdet sich und andere und bekommt am Ende auch keinen Entsorgungsnachweis.

Muss ich während der Sanierung ausziehen?

Nicht zwingend. Entscheidend ist, ob der betroffene Bereich vom übrigen Objekt abgetrennt werden kann. Bei einer einzelnen Fläche geht das meist, bei einer Sanierung über mehrere Räume in der Regel nicht.

Wie lange dauert eine Sanierung?

Der Ausbau selbst ist oft der kürzeste Teil. Aufbau des Schwarzbereichs, Freimessung und Rückbau der Abschottung brauchen ihre Zeit. Die Dauer nennen wir im Angebot, nicht am Telefon.

Was ist der Unterschied zwischen fest und schwach gebundenem Asbest?

Fest gebundener Asbest sitzt in einer harten Matrix, etwa in Faserzement. Schwach gebundener Asbest — Spritzputz, Leichtbauplatten, manche Kleber — gibt Fasern schon bei geringer Beanspruchung frei und verlangt den deutlich höheren Schutzaufwand.

Bekomme ich einen Nachweis für Behörde, Käufer oder Versicherung?

Ja. Sie erhalten die Entsorgungsnachweise und die Dokumentation der durchgeführten Arbeiten.

Verdacht auf Asbest?

Sagen Sie uns Baujahr, Bauteil und Fläche. Wir sagen Ihnen, was zu tun ist — und was es kostet.